Liberaler Mittsommer am See am 6. Juli 2021

v.l.n.r Claudia Berling, Bettina Stark-Watzinger, Konstantin Kuhle, Nicole Kristes, Johannes Vogel
v.l.n.r Claudia Berling, Bettina Stark-Watzinger, Konstantin Kuhle, Nicole Kristes, Johannes Vogel

 

Kreis Olpe. Dekarbonisierung, Digitalisierung, Demografie: Es gibt viele Herausforderungen, die auf uns zukommen. So fasste es der Kreisvorsitzende Johannes Vogel beim Liberalen Mittsommer der FDP - in diesem Jahr gleichzeitig Wahlkampfauftakt der FDP Westfalen-West -  auf dem Gelände des YRCA in Attendorn zusammen. Annähernd 100 Mitglieder, Freunde und Interessenten konnte der stellv. Bundesvorsitzende begrüßen, darunter auch Angela Freimuth, Vizepräsidentin des NRW-Landtages, und seine beiden Gesprächspartner Bettina Stark-Watzinger MdB, Vorsitzende der FDP Hessen, und Konstantin Kuhle MdB, Generalsekretär der FDP Niedersachsen.

 

Im Gespräch mit Vogel betonte Stark-Watzinger, dass die künftige Bundesregierung den Fokus auf Bildung legen ("Die Schulen müssen digitaler werden.") und die Digitalisierung vorantreiben müsse ("Das ist bisher nicht am Geld gescheitert, sondern am Willen.")

 

Kuhle machte deutlich, dass man im Wahlkampf auch über Corona und mögliche Fehler beim Pandemie-Management reden müsse. Weitere Themen seien das Klima und die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland sei. Dabei müsse eine neue Regierung auch beim Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik aktiv werden. Es könne nicht richtig sein, dass jemand, der alle Rahmenbedingungen - Sprache, Integration etc. - erfülle, am Ende genauso abgeschoben werde wie jemand, der das genaue Gegenteil mache.

 

Auch das Thema Rente wurde angesprochen, zumal, so Johannes Vogel, "nach der nächsten Legislaturperiode die Babyboomer in Rente gehen" würden. Die daraus entstehenden zusätzlichen Kosten von 80 Milliarden Euro pro Jahr ab 2035 seien mit dem derzeitigen Rentensystem nicht zu stemmen. Kuhle attestierte Vogel, dass es eine gute Idee sei, "Teile der Rente in Aktien zu investieren".

 

Die EU-Außenpolitik (Vogel: "Wir müssen in Europa endlich mit einer Stimme sprechen."), die Energiepolitik und das Verhältnis zu China und Russland waren weitere Themen des Abends. Zum Abschluss gab es für die beiden Gesprächspartner Präsente, übergeben von Nicole Kristes, stellv. Kreisvorsitzende, und Claudia Berling, Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, in deren Händen die Organisation und corona-konforme Durchführung des Abends lag.

 

372.876 Euro für Projekte im Kreis Olpe.

(26.08.2020) Düsseldorf/Kreis Olpe: Der Kreis Olpe erhält bis zu 372.876 Euro aus der Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit". „Das ist ein Baustein in der mittelfristigen Fachkräftesicherung unserer Region,“ bewertet Angela Freimuth, südwestfälische FDP-Landtagsabgeordnete.

 

Die Initiative wurde im letzten Jahr von Integrationsminister Dr. Joachim Stamp (FDP) und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) vorgestellt. Ziel ist es, jungen Menschen – insbesondere jungen Geflüchteten – zu einem erfolgreichen schulischen oder beruflichen Abschluss zu verhelfen und sie in eine Ausbildung beziehungsweise in Beschäftigung zu vermitteln. Nun wurden die Förderanträge der ersten 23 Kreise und kreisfreien Städte bewilligt.

 

„Landesweit stehen 50 Millionen Euro für eine bessere Integration junger Geflüchteter in Ausbildung und Arbeit zur Verfügung. Wir wollen jungen volljährigen Flüchtlingen, die geduldet oder gestattet sind, bessere Perspektiven geben und Integrationschancen eröffnen“, erläutert Freimuth. FDP Fraktionsvorsitzende Claudia Berling unterstreicht: „Mit den bewilligten Mitteln kann der Kreis Olpe jetzt entsprechende Projekte umsetzen“.

 

Die Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit gehört für die NRW-Koalition aus FDP und CDU zu einer ganzheitlichen Arbeitsmarktpolitik. "Für Langzeitarbeitslose und junge Menschen mit mehreren Vermittlungshemmnissen haben wir schon entsprechende Initiativen auf den Weg gebracht. Jetzt folgt das Angebot für junge Geflüchtete. Es ist auch mein erklärtes Ziel, mehr Menschen hinein in Ausbildung und Arbeit zu bringen und raus aus dem Sozialleistungsbezug“, so Angela Freimuth.

 

Die Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ richtet sich an junge Geflüchtete im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen möglichst früh eine Sprachförderung erhalten, ihren Hauptschulabschluss nachholen oder berufsbegleitend qualifiziert werden. Dabei werden sie von Coaches begleitet. Mittel- und langfristig sollen sie so auf eigenen Füßen stehen und ihren Lebensunterhalt selbstständig bestreiten können.

 

FDP-Landtagsabgeordnete in Lennestadt-Altenhundem

(18.08.2020) Die Mitglieder des Verkehrsausschusses der FDP-Landtagsfraktion Bodo Middeldorf und Ulrich Reuter sowie die örtlichen FDP-Kreistagskandidaten Claudia Berling und Herbert Kranz haben sich in Lennestadt-Altenhundem über das konkrete Modellprojekt „SAM“, einem autonom fahrenden Bus, informiert. Begleitet und informiert wurden sie von dem Geschäftsführer des Zwecksverbands Westfalen-Süd (ZWS) Günter Padt.

 

In dem Gespräch wurde das Vorhaben in Altenhundem vorgestellt, das auf einem autonom fahrenden Fahrzeug basiert und somit Vorreiter für umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilität sein kann. Träger des Projekts ist der Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd (ZWS), der mit der Planung, Organisation und Ausgestaltung des ÖPNV in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein beauftragt ist.

 

Bodo Middeldorf, Sprecher für Verkehr der FDP-Landtagsfraktion, zeigte sich von der zukunftsweisenden Ausrichtung der Region beeindruckt und betonte, dass man von neuen Technologien immer auch richtungsweisende Faktoren für die Zukunft erlernen und mit in die politische Betrachtung aufnehmen könne: „Wir stehen vor einem der größten Umbrüche in der Mobilität überhaupt. Daher sind neue, innovative Wege der Mobilität unsere Zukunft. Das hier geförderte Projekt zeigt, dass autonome Mobilität ein gangbarer Weg für die Zukunft sein kann“, so Middeldorf.

 

Der automatisierte Elektrobus, der sich mit Hilfe von Sensoren und Kameras durch den Straßenverkehr bewegt, fährt mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h eine vorgegebene Route. Auf erkannte Hindernisse wird im Abstand von 1,30 Meter reagiert, in dem der Bus zunächst die Geschwindigkeit verringert und rechtzeitig vor dem Hindernis abbremst. Das Fahrzeug ist fahrerlos, wird jedoch von einem Mitarbeiter begleitet und ist zurzeit für sechs Fahrgäste zugelassen.

 

In der Presse vor Ort

Unsere Ideen heute in der Westfalenpost (12.08.2020) zur Parkplatzsituation in Olpe: